Die komplette Hingabe
Ich höre, wie sich der Schlüssel im Schloss dreht, die Tür öffnet sich und sein Schatten fällt auf mich. Er lacht leise, zufrieden. Mit langsam Schritten kommt er auf mich zu, ich spüre seinen Blick auf mir. Heiß und kalt läuft es mir über den Rücken, es ist warm, trotzdem bildet sich eine Gänsehaut auf meiner nackten Haut. Meine Knie fangen auf dem harten Parkett an, zu protestieren. Ich muss es aushalten. Er bleibt vor mir stehen, seine Schuhe sind in meinem Blickfeld. Ich wage es nicht, den Kopf zu heben – nicht ohne seine Erlaubnis. Er dreht sich weg, geht ins Schlafzimmer. Ich höre, wie er eine Schublade aufzieht, unsere Spiel-Schublade. Er kramt darin herum, sucht wohl nach etwas Bestimmten. Seine Schritte nähern sich wieder, vor mir bleibt er stehen und hält mir etwas vors Gesicht. Ein großer, dicker V******r schiebt sich in mein Blickfeld. Er muss nicht sagen, was er will. Ich weiß, was er erwartet. Er will ihn in mir. Auf voller Stufe. Ich muss gegen meinen O****mus ankämpfen bis ich ihn in seinen Augen verdient habe. Oder auch nicht.

